Die E-Gitarre

Der Begriff E-Gitarre ist der allgemein verwendete Ausdruck für eine elektrisch verstärkte Gitarre. Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ist dieses Instrument aus der populären Musik nicht mehr wegzudenken. Die E-Gitarre ist das Instrument, das den Rock’n’Roll und viele seiner nachfolgenden Spielarten erst möglich gemacht hat.

In den 1920er Jahren wurde erstmals versucht, durch elektrische Verstärkung die relativ geringe Lautstärke der herkömmlichen akustischen Gitarre zu erhöhen. Gerade in großen Tanzorchestern (Bigbands) konnten sich Gitarren nur sehr schwer gegen die anderen Instrumente durchsetzen – Soli oder andere musikalische Akzente jenseits einer rhythmischen Unterstützung waren kaum möglich.

Das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen einer akustischen und einer elektrischen Gitarre ist der Tonabnehmer (Pickup), der sich im Korpus des Instruments direkt unter den sechs Saiten befindet. Diese Tonabnehmer (manche E-Gitarrenmodelle weisen auch mehrere von ihnen auf) sind im Prinzip Mikrofone, die die natürlichen Schwingungen der Saiten in elektrische umsetzen. Damit ist die Möglichkeit für eine elektrische Verstärkung der Töne gegeben. Continue reading